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Sie kommen in der Dunkelheit aus ihrem Horc gekrochen und greifen seit mehr als 300 Jahren die Menschen an. Schon einmal waren sie die Geisel der Menschheit, doch sie wurden vom Erlöser zurückgeschlagen. Sie töten alles, was ihnen in den Weg kommt und kaum etwas scheint ihren unbarmherzigen Weg zu stoppen. Ihre Körper sind nicht nur mit starken Panzerungen geschützt, sondern auch durch Magie.

Sanddämonen

Die Sanddämonen sind eng mit den Felsendämonen verwandt, nur dass sie keine solchen Riesen sind, sondern vielmehr sehr flink und behände. Ihre schwere Panzerung, aus kleinen und sehr scharfkantigen Schuppen, schützt sie sehr gut und auch die gelbliche, dreckige Färbung ist bestens geeignet, um sich in der Wüste unsichtbar zu machen.

Ihre Gesichter wirken wie kleinere Versionen der von Felsen- und Baumdämonen. Mehrere vorgeschobene Zahnreihen in einer Schnauze, wobei die Zähne nadelspitz sind und sofort gewaltige Wunden schlagen. Über der Schnauze und sehr weit hinten liegen die Nasenschlitze, über den die großen und lidlosen Augen liegen. Geschützt wird dieser obere Teil durch große Knochenwülste, die sich bogenartig darüberspannen. Ebenso gefährlich wie die Zähne, sind die messerscharfen langen Krallen, die sich in Sekunden bis auf die Knochen durchschneiden.

Sanddämonen jagen nur in Rudeln und sind häufig in der Wüste vor Krasia anzutreffen.

Flammendämonen

Sie bilden die kleinste Art der Horclinge und haben eine durchschnittliche Schulterhöhe von 18 Zoll. Viele Exemplare sind jedoch auch deutlich kleiner und dies wird durch ihre kriechende Gangart nur noch verstärkt. Ihre Augen, Nüstern und Mäuler scheinen durch das innere Feuer zu brennen. Jeder Flammendämon besitzt zwei tödliche Waffen. Zum einen die scharfen Krallen und die Zähne, aber noch deutlich gefährlicher sind ihre Flammenstöße.

Flammendämonen sind Feinde der Baumdämonen, treffen aber nur sehr selten auf diese.

Baumdämonen

Gehören zu den größten Vertretern unter den Horclingen und haben annähernd menschliche Gestalt. Sie bewegen sich auf zwei Beinen fort und ihre Haut wirkt wie steinharte Baumrinde. Ihr Kopf hat eine lange Schnauze, die mit scharfen Zähnen versehen ist. Direkt an der Stirn verläuft ein großer Knochenauswuchs nach hinten und endet bei den Stacheln auf ihrem Rücken. Seitlich von diesem Auswuchs und direkt hinter den Augen liegen zwei große gebogene Hörner.

Bekommt ein Baumdämon einen Flammendämon zu fassen, hat der nicht mehr viel zu lachen.

Felsendämon

Ein jeder Schritt wirkt wie ein Erdbeben, wenn ein gewaltiger Felsendämon sich seinen Weg bahnt. Typische Einzelgänger, die alles aus dem Weg räumen, um ihr Ziel zu erreichen. Dabei ist es ihnen egal, ob es sich um andere Horclinge, Mauern oder Menschen handelt.

Einer der größten Vertreter der Felsendämonen ist ein Gegenspieler von Arlen und misst 15 Fuß. Sie sind die größte Art der Horclinge und wirken wie Wesen, die nur aus Sehnen und scharfen Kanten bestehen. Sie sind schwer gepanzert und haben außer ihrem Rückenschild eine allgemein beinahe undurchlässige Rüstung. Ein langer dornenbesetzter Schwanz balanciert die Riesen aus und dient gleichzeitig als Waffe. Ihre Füße wirken wie Pranken und haben lange Sporne, die Furchen im Erdreich hinterlassen. Ihre Arme hingegen sind sehr lang und knorrig und enden in Krallen, die die Form von Schlachtermessern haben.

Die Zunge der Felsendämonen ist schwarz und liegt mitten in einem zähnestarrenden Schlund.

Wasserdämonen

Über die Wasserdämonen verrät Peter v. Brett nicht allzu viel, man weiß nur, dass sie sich nicht aus dem Wasser trauen und auf dem Trockenen völlig hilflos sind. Dort vertragen sie die Luft nicht und sind leicht zu besiegen. Ihre Gliedmaßen scheinen lange Tentakel zu sein.

Winddämonen

Winddämonen sind fliegende Horclinge, die groß genug sind um Menschen in die Luft zu heben. Ihre Schwingen wirken ledern und sind mit Krallen besetzt. Im Anflug sind sie sehr leise und stoßen dann sekundenschnell auf ihre Opfer herab, um sie aufzuschlitzen.

Schattendämonen

Werden nur nebenbei erwähnt und nicht näher beschrieben.

Dämonenanführer

Arlen findet in den Wandmalereien von Anochs Sonne, einer alten heiligen Stätte, die der Ruheplatz des Erlösers selbst sein soll, Bilder von eigenartigen Dämonen. Diese wirken beinahe menschlich und unterscheiden sich nur durch ihre Krallen und die Zähne. Des Weiteren gibt es sehr dünne Horclinge, mit eingefallender Brust und spindeldürren Gliedmaßen, dazu ein gewaltiger Kopf, der nicht zum kleinen Körper passen will. Arlen vermutet in ihnen Anführer der Dämonen...

Seelendämonen

Sie sind sogenannte Horcling-Prinzen und die bisher ranghöchsten Dämonen, die aufgetaucht sind. Sie sind körperlich eher schwach, dafür aber äußerst hinterlistig und bösartig. Sie können im Kampf blitzschnell Siegel in die Luft malen und sich so schützen. Außerdem sind sie in der Lage in die Gedanken der Menschen einzudringen und diese dadurch zu beeinflussen.

Ihr Körper ist schmächtig, dafür ist aber der Kopf umso größer. Die Augen sind pechschwarz und erinnern an Tümpel. Ihr Aussehen ist dem von Menschen deutlich ähnlicher und sie besitzen auch nur eine Reihe Zähne. Ihre Krallen wirken stets sehr gepflegt und man könnte meinen, dass sie lackiert sind.

Mimkrydämonen

Jeder Seelendämon ist an einen Mimikry gebunden, der sich in jede beliebige Horclingform verwandeln kann. Dabei ist sein Körper nicht auf die vollständige Verwandlung angewiesen, sondern kann auch nur einzelne Körperteile, wie z.B. die Arme verändern. Die Mimikrys sind dumm und einzig mit Muskeln ausgestattet, sodass sie auf ihren Seelendämonen angewiesen sind. Wird dieser getötet, dann stirbt auch der Mimikrydämon. Die schlimmsten Gegner für einen Menschen sind dabei aber die bessenen Mimikry, welche dann von ihrem Seelendämon gedanklich gesteuert werden.

Froschdämonen

Im Buch auch Uferdämonen genannt. Sie sehen aus wie große fliegende Frösche. Ihr Körpervolumen ist so gewaltig, dass sie Menschen wie Fliegen verschlingen können. Sie leben stets im Wasser und springen von dort ihre Opfer an. Dabei ist ihre blitzschnelle Zunge ihre wirkungsvollste Waffe. Wenn sich ein Opfer zu sehr wehrt, dann zieht es der Uferdämon einfach unter Wasser und ertränkt es so. Der Horcling ist breitmäulig und seine Vorderfüße sind klein, sowie mit Schwimmhäuten versehen. Ihre Hinterbeine sind sehr kraftvoll und lassen unglaublich weite Sprünge zu.

Lehmdämonen

Die Lehmdämonen tauchen hauptsächlich in Krasia auf und sind die Hauptfeinde der krasianischen Sharum. Trotz ihrer geringen Größe sind sie kleine Muskelpakete, die mit ihrem Kopf beinahe alles zertrümmern können. Gestein ist für sie kein Problem und auch Stahl hat nach einem Zusammentreffen sehr unschöne Einbuchtungen. Ihre orange Färbung ist im Wüstenkampf eine hinterhältige Waffe, die nur von ihren kurzen und harten Krallen überboten wird. Der gesamte Körper eines Lehmdämonen ist von dicken, sich überlappenden Panzerplatten geschützt.

Der Horc

Der Horc ist der unterirdische Rückzugsort der Horclinge. Dort überstehen sie den Tag und kehren jeden Sonnenuntergang zurück. Jeder Horcling ist in der Lage sich zu entmaterialisieren, um dorthin zu gelangen. Kein Mensch weiß, wie es im Inneren eines Horcs aussieht oder was genau er außer einem Unterschlupf darstellt.

>> siehe auch: http://www.piper-fantasy.de/lexikon/horclinge-d%C3%A4monen-quintologie-peter-v-brett#1☀ [20.06.2014]

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